[Spring DI] Manuelle Beandefinition mit Qualifier für Autowiring

Unter diesem sperrigen Titel möchte ich auf die Fallstricke hinweisen die beim manuellen Registrieren von Beans auftreten können.

Beispiel für die manuelle Erstellung einer BeanDefinition mit Angabe eines Qualifiers (in diesem Fall der SimpleName der Bean)

Der größte Aha-Effekt liegt in der letzten Zeile.
Denn vorher sah meine Definition des AutowireCandidateQualifier wie folgt aus:

Was aber nicht funktioniert und in einer sagen wir mal länger gezogenen Debug-Session hab ich dann entdeckt das im
org.springframework.beans.factory.annotation.QualifierAnnotationAutowireCandidateResolver
folgendes geprüft wird:

bd steht hierbei für die BeanDefinition und type ist org.springframework.beans.factory.annotation.Qualifier.
Da ich den Qualifier anfangs nicht mit deklariert hatte, konnte es ja nicht klappen. Mit der Angabe des Qualifiers ging es dann. Halleluja!

Ein manuelles Abfragen der Qualifier-Informationen ist wie folgt möglich.

Gearbeitet habe ich in diesem Fall mit der Spring-Version 3.1.0.RELEASE.

Videostreaming OS X to Sony Bravia TV

Im folgenden Artikel möchte ich kurz erläutern wie man UPnP/DLNA-Server unter Mac OS X installiert um beliebigen Videocontent auf einem Sony Bravia darzustellen.
Als Server-Software habe ich mich für den Serviio media server entschieden. Nach dem Download startet man zunächst den Server selbst über das Serviio Anwendungssysmbol (der Start dauert ein paar Sekunden, also schön zu Ende bouncen lassen). Anschließend startet man die Serviio Console um ein Frontend für den Server zu erhalten. Wenn alles geklappt hat, erhält man folgende GUI zu sehen:

Im Nächsten Schritt fügt man im Reiter “Library” einen Ordner hinzu, welcher die Media-Dateien enthält. Über den Button “Force Refresh” kann man den Ordner sofort indizieren lassen und somit die Dateien in die Bibliothek aufnehmen lassen. Die weiteren Einstellungen kann man getrost erstmal vernachlässigen.

Also ab zum Fernseher und schauen ob der Serviio-Server gefunden wird.Im Menü unter dem Punkt Video sollte der Serviio nun auftauchen:

Die Dateien werden nun katalogisiert aufgelistet. Nach Alphabet oder Genre oder Author und so weiter…
Letztlich findet man die Videodatei selbst:

Mit einem Klick startet dann schon der Film. Der Serviio-Server transkodiert das Videomaterial on-the-fly so dass man sich keine Gedanken um das Ausgangsmaterial machen muss.

Was leider nicht auf Anhieb klappt war das direkte “weiter-streamen” eines Online-Streams aus einer Mediathek der öffentlich-rechtlichen Sender. Der Umweg über den Download mittels Mediathek führt dann aber letztendlich auch zum gewünschten Ergebnis.

Benutzerfreundlichkeit beim Web-FrontEnd der Lufthansa

Wenn man bei der Lufthansa (via SwissAir) sein Online-CheckIn absolvieren möchte erscheint folgende einladene Eingabemaske:
Lufthansa Online-CheckIn
Was passiert wohl wenn man vergisst den Haken beim untersten Formularpunkt zu setzen. Man bekommt folgendes aussagekräftige Meldung:
Lufthansa Fehlermeldung 1
Setzt man den Haken und schickt das Formular erneut ab, kommt die nächste prächtige Meldung:
Lufthansa Fehlermeldung 2
Zum Glück wurde die Boardkarte dann trotz der Meldung doch via Mail verschickt, allerdings nur eine. Um die Boardkarten für die weiteren Passagiere zu bekommen sind weitere Schritte nötig aber das würde den Artikel sprengen…Ein Hoch auf die gelungene Software-Lokalisierung.

Resizing iFrame

Folgende Funktion passt ein iFrame immer an die Größe der umliegenden Seite an:

Funktioniert im IE6/8, Firefox 3/4

Größe einer Liste in einer JSP darstellen

Wieder mal ein klassisches, simples Problem. In einer JSP kann man nicht auf die Methode size() einer java.util.List zugreifen, das die JSTL mit dem Aufruf

einen Getter erwartet und folgende Fehlermeldung produziert:

The “.” operator was supplied with an index value of type “java.lang.String” to be applied to a List or array…

Die Erstellung einer einfachen Wrapperklasse behebt dieses Problem:

Die Idee zur Lösung habe ich Buch Core JSTL von David M. Geary gefunden.

Quelle

Sollte man functions-Bibliothek “fn” nutzen, kann man natürlich die Funktion
fn:length verwenden.

XSLT: XML zu CSV mit Kopfzeile

Folgendes XSLT-Transformation generiert eine CSV-Datei, wobei die XML-Tag-Namen als Kopfzeile ausgegeben werden. Die Tag-Namen müssen für diese Transformation nicht bekannt sein.

XSL:

Beispiel-XML:

Als Tool zum testen der Transformation hat sich: TWXml2Csv bewährt.

Links zum Thema:
Kopieren mit XSLT

Sony HX5V & GPS Assist Daten unter Mac OS X


Die Sony HX5 bietet einem die Möglichkeit die GPS-Koordinaten des aktuellen Standortes in die EXIF-Daten des Bildes zu schreiben.
Leider benötigt das finden der GPS-Satelliten eine ganze Weile. Um dies zu beschleunigen können die aktuellen Koordinaten der Satelliten in der Kamera hinterlegt werden. Für diesen Zweck liegt der Kamera das Tool PMB auf dem internen Speicher bei.
Unter Mac OS X fehlt diesem Tool leider diese Funktion. Da diese GPS-Informationen nur eine Halbwertszeit von 180 Tagen haben, muss man das Prozedere relativ häufig machen.

Im folgenden Blog Artikel ist beschrieben wie man die GPS-Assist-Daten manuell auf der Kamera hinterlegt:
Zusammengefasst gesagt:
1. assistme.dat herunterladen (Die Datei kommt direkt von Sony)
2. Verzeichnis auf der Speicherkarte erstellen: Private/SONY/GPS (wobei der Ordner Private bereits existiert)
3. Kamera starten und im Menü unter GPS-Assist-Daten prüfen ob da ein noch gültiges Gültigkeitsdatum anzeigt wird -Fertig

Um das ganze noch etwas geschmeidiger zu machen gibt ein kleines Tool, welches die ersten beiden Schritte übernimmt.
Das heißt man muss nur noch die Kamera anschließen, die Ordner erstellen und das Tool erledigt den Rest.

Viel Spass beim GPS-Tracking.

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