Erfahrungen mit dem Apple Fotodienst

iphoto fotoalbum
Ich hab als Geschenk ein Photoalbum via iPhoto erstellt, bestellt und hier ist der Erfahrungsbericht.

Erstellung
Die Erstellung ist kinderleicht und sehr komfortabel und ist natürlich von der Bedienung nicht zu vergleichen mit den derzeitigen Onlineangeboten. Man wählt die gewünschten Fotoalben-Typ für die Erstellung aus und platziert die Fotos in den Platzhaltern. Eine Skalierung und Verschiebung der Fotos innerhalb der Platzhalter ist möglich. iPhoto gibt auch einen Warnhinweis wenn die Qualität des Bildes nicht ausreichen sollte. Die Vorlagen sind recht ansehnlich und lassen auch einen gewissen Gestaltungsfreiraum. So kann man beispielsweise die Hintergrundfarben der Seiten anpassen.

Bestellung
Für die Bestellung benötigt man eine Apple-ID sowie eine Kreditkarte. Alles weitere läuft von selbst. Für die Standardversion eines Fotobuches mit 20 Seiten verlangt Apple insgesamt 40 €. Der Versand mit einem Apple-Europa Account ermöglicht leider nur einen Versand in europäische Länder. Ein Versand nach Kanada (was ich eigentlich vor hatte) ist somit nicht möglich.

Lieferung
Erstes Manko bei der Lieferung war die fehlende Tracking-Nummer:
Trackingnummer
Die Versandbestätigung kam schon 3 Tage nach dem ich die Bestellung aufgegeben habe, allerdings kam das Paket erst 7 Tage später an. Also falls man wirklich vor hat das Ganze zu verschenken, lieber 2 Wochen vorher bestellen. Gedruckt werden die Bücher scheinbar in Holland. Die Verpackung war im Apple-Style. Soll heißen das Buch war nochmals in einem weiß-grauen Karton mit dickem Apple-Logo. Das heißt selbst wenn man die Option abwählt das in dem Buch steht Made on a Mac, spätestens an der Verpackung erkennt man es.

Qualität
Das Buch macht einen hochwertigen Eindruck. Der Buchrücken ist aus einer stabilen Pappe und mit Stoff überzogen. Auf der Front wird nochmal der Haupttitel des Buches eingestanzt. Das Ganze Buch wird dann mit einem Papierumschlag versehen, welches dann die eigentliche Außenseite darstellt. Die Papierdicke ist ok und es handelt sich um mattglänzedes Papier. Die Haptik ist ok. Mit 20 Seiten kommt das Buch allerdings ziemlich dünn daher, da es ja defacto nur 10 Seiten sind, durch den doppelseitigen Druck.
Bei der Erstellung sollte man beachten das dunkle Fotos in der gedruckten Version definitiv dunkler aussehen. Es werden dadurch einige Bildinhalte verschluckt, also lieber helle, hochauflösende Fotos nehmen.

Fazit
Apple lässt sich ihren Service sehr gut bezahlen, aber das Endergebnis kann sich sehen lassen. Ich habe jetzt leider keinerlei Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Digitalprintprodukten, aber ich hab das bekommen was ich wollte. Einzige Negativpunkte sind die fehlende Trackingnummer und das die Bilder ein wenig dunkler gedruckt werden als sie im Original sind, allerdings kann man sich jetzt bei dem Punkt auch wieder streiten, da meine Monitore nicht mit einer Kalibrierungsoftware eingestellt wurden, sondern so wie es mir das Bild am ausgeglichsten erscheint.

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